PLAN A Thüringen ist ein landesweit umgesetztes Vorhaben zur Aktivierung und beruflichen Integration schwer erreichbarer Jugendlicher und junger Erwachsener im Alter von 16 bis 27 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Das Angebot ist offen für Menschen mit und ohne Flucht- bzw. Migrationserfahrung.
Die Zielgruppe befindet sich in instabilen Übergangsphasen zwischen Schule, Ausbildung und Arbeitsmarkt und wird von bestehenden Regelinstrumenten der Arbeitsförderung häufig nicht oder nicht ausreichend erreicht, darunter insbesondere junge Menschen ohne Leistungsbezug sowie sogenannte NEETs („Not in Education, Employment or Training“).
Kennzeichnend sind fehlende institutionelle Anbindung, negative Vorerfahrungen mit Unterstützungsstrukturen und ein hohes Risiko dauerhafter Übergangslosigkeit. Das Vorhaben reagiert auf eine strukturelle Förderlücke zwischen Schule und formalen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten und übernimmt eine vorgelagerte Aktivierungs- und Brückenfunktion.
Ziel ist es, Jugendliche frühzeitig zu erreichen, zu stabilisieren und schrittweise an Ausbildung, Arbeit oder weiterführende Förderangebote heranzuführen. PLAN A ersetzt keine Regelinstrumente, sondern schafft die Voraussetzungen für deren Wirksamkeit.